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Winkelschleifer werden in der Regel auch als Schleifmaschine bezeichnet, allerdings ist diese Bezeichnung nicht ganz korrekt, da Winkelschleifer eine gesonderte Aufgabe erfüllen sollen. Ein Winkelschleifer verfügt über ein Winkelgetriebe, welches durch eine so genannte Schleifscheibe angetrieben wird. Für die Holzbearbeitung eignet sich der Winkelschleifer ideal, beinahe jeder Anfänger kann mit einem solchen Gerät umgehen. Dabei kann er aber nicht nur für das Schleifen von Winkeln verwendet werden, auch findet er anderweitig Einsatz, sofern man seine vielseitige Einsatzmöglichkeit kennt.

Für die Bearbeitung von Holz und die Anwendung eines Winkelschleifers stehen vielseitige Anwendungsbereiche zur Verfügung. Um diese nutzen zu können, werden dem Gerät ein paar Aufsätze beigefügt. Auch können diese entsprechend nachgekauft werden. Winkelschleifer gibt es in der Ein- und der Zweihandausführung. Allerdings unterscheiden sich diese beiden Winkelschleifer Arten in Sachen Größe, Leistung und Durchmesser voneinander. Die Scheiben des Winkelschleifers haben unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen. Sie Schleifen, Trennen, Bürsten, Polieren, Sägen, Hobeln oder Schleifen. Je nach Anwendungsgebiet werden die Aufsätze mit einfachen Handgriffen gewechselt.

Immer dienen die Aufsätze einer bestimmten Funktion, wenn es darum geht, eine Oberfläche eines bestimmten Materials zu schleifen. So kann man Kanten abrunden, Anstriche entfernen oder Schweißnähte begradigen. Ja, mit einem Winkelschleifer können auch Flächen geschliffen werden, man muss hierfür lediglich den Aufsatz wechseln. Auch Metall kann mit einem Schleifgerät geschliffen werden, vorausgesetzt man nutzt die richtigen Aufsätze.

Wer einen Winkelschleifer kaufen möchte, der wird häufig auch mit dem Begriff Flex konfrontiert, wobei dieser Name eigentlich nicht korrekt ist. Der Winkelschleifer ist allerdings, egal wie man ihn nennen möchte, ein echtes Allroundtalent. So kann er bis zu 13000 Umdrehungen in kürzester Zeit schaffen und eine unglaublich starke Leistung erreichen. Beim Kauf sollte daher immer auf eine hohe Leistungskapazität geachtet werden. Auch muss darauf geachtet werden, dass die Auswahl an verschiedenen Winkelschleifaufsätzen ziemlich groß ist. Es gibt sie für verschiedene Materialien. Die häufigste Scheibenart ist die so genannte Trenn-Diamantscheibe.

Nun sei noch der Akku Winkelschleifer zu nennen, welcher sich von einem Netz Winkelschleifer in einer entscheidenden Sache unterscheiden. So wird für die Verwendung eines Winkelschleifers mit Akku kein Netzanschluss benötigt, auch werden herunterhängende Kabel nicht im Weg umgehen. Wer sich für ein Akkugerät entscheidet, der sollte darauf achten, dass der Akku mindestens 18 Volt Leistung erbringen kann. Andernfalls muss man auf zu viel Leistung verzichten. Nachteilig zu nennen sei, dass der Akku Winkelschleifer regelmäßig aufgeladen werden muss. Wer länger an einem Werkstück arbeiten muss, der sollte sich möglichst einen zweiten Akku zulegen, welcher jeweils in der Ladevorrichtung auf seinen Einsatz wartet.

Für den Kauf von Winkelschleifern sollte man sich nicht unbedingt am Preis orientieren. Inzwischen gibt es sehr viele Winkelschleifer Modelle aus unterschiedlichsten Preiskategorien, Größen und Leistungen. Zu überlegen ist immer, ob man den Winkelschleifer für den Hobbyraum oder den gewerblichen Gebrauch verwenden möchte. Zu achten ist jedoch immer auf die Verarbeitung des Gehäuses. Auch die Leistungsmerkmale sollten eine Rolle spiele, sodass man auf Leerlaufdrehzahl oder die Verarbeitung des Spindelgewindes achten muss. Auch die Qualität der Aufsätze ist wichtig. Selbstverständlich darf man sich im Anschluss an all diese Fragen auch nach der Optik richten, denn inzwischen gibt es viele coole Modelle in verschiedenen Farben und Designes. Neben dem klassischen Bosch-Grün können die wirklich schicken Modelle ein knalliges Rot, Grün oder Gelb besitzen.