Skip to main content

Warnschutzwesten – Für bessere Sichtbarkeit

Dieses Kleidungsstück kennen Sie sicherlich alle. Die Warnweste kennt man von Unfällen, vom Straßenbauarbeitern und anderen Berufsbranchen, in denen es wichtig ist, solche Warnwesten zu tragen. Die Warnwesten erfüllen im Grunde zwei wichtige Funktionen. Zunächst helfen die Leuchtfarben, häufig Neongelb und Neonorange, dabei den Träger am Tage direkt sichtbar zu machen. Die Warnwesten erscheinen durch das Mitspiel von natürlichem UV-Licht besonders hell. Andererseits können die Reflektoren dabei helfen, den Träger bei Nacht erkennbar zu machen.

Für Warnwesten gibt es gesetzliche Normen. Geregelt sind diese durch die Normen EN ISO 20471 und EN 1150. Erstere Klasse ist für den privaten und einfachen Gebrauch, beispielsweise im Urlaub und im Auto bei einer eigenen Panne. Letztere Norm gilt für den gewerblichen Gebrauch. Seit Oktober 2013 gibt es desweiteren die Norm EN 471. In dieser ist die Warnkleidung nach Klassen sortiert. Für den Straßenverkehr gilt Klasse 2, für Pannendienste ist Klasse 3 Pflicht.

Wichtig sind solche Westen dort, wo man leicht übersehen werden kann. Im Straßenbau müssen die Arbeiter direkt von den Autofahrern erkannt werden, damit diese langsamer fahren. Auch beim Bau kann es bei den vielen Materialien und Maschinen sinnvoll sein, den Arbeiter zu erkennen, vor allem auch wenn nachts gebaut wird. Ähnlich ist es in der Forstwirtschaft. Den Arbeiter vor lauter Bäumen nicht sehen, kann mit einer Warnweste nicht passieren.